Naturwein oder Low Intervention – was ist der Unterschied?
Beide Begriffe meinen Weine, die mit möglichst wenig Eingriff im Keller entstehen. „Naturwein“ ist gesetzlich nicht definiert und wird sehr unterschiedlich verwendet. Wir sprechen deshalb von Low Intervention und sagen genau, was wir tun – und was nicht. Für uns ist es kein Etikett, sondern eine Haltung: Respekt vor der Natur, Verantwortung für Boden und Weingarten und der Verzicht auf alles, was der Wein nicht braucht.
Was hat Artenvielfalt mit Wein zu tun?
Sehr viel. Ein Weingarten ist Teil einer Landschaft. Begrünte Böden ohne Unkrautvernichter geben Insekten, Vögeln und Bodenleben Raum – rund um Rust leben Störche, Reiher, Eisvogel, Wiedehopf und Bienenfresser. Je vielfältiger das Leben im und um den Weingarten, desto stabiler sind die Reben. Diese Vielfalt zeigt sich am Ende im Glas.
Wie schmecken unsere Low-Intervention-Weine?
Sie haben meist weniger Alkohol und wirken trotzdem voll im Mund. Eine vibrierende, ausgewogene Säure gibt ihnen Frische und Spannung – und die Kraft, über Jahre zu reifen. Leicht, lebendig und mit viel Trinkfluss: Weine, die nicht schwer wirken, sondern Lust auf das nächste Glas machen.
